Frühkindliche Prägung

Nach aktuellem wissenschaftlichen Erkenntnisstand bieten eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Bewegung der Mutter beste Voraussetzungen für einen optimalen Start ins Leben. So hat das Ernährungs- und Bewegungsverhalten während der Schwangerschaft und im Säuglingsalter einen dauerhaften und prägenden Einfluss auf die spätere (Über-) Gewichtsentwicklung sowie auf das Risiko assoziierter Erkrankungen wie Diabetes mellitus
Typ 2 und kardiovaskuläre Erkrankungen. Bereits im Mutterleib wirken metabolische Faktoren auf den Fetus, die den Organismus somit langfristig beeinflussen. Die Entwicklung des Kindes wird nicht nur durch genetische Faktoren, sondern u.a. auch durch das Gesundheitsverhalten bestimmt. So wird das Geburtsgewicht des Kindes unter anderem durch das Ernährungs- und Bewegungsverhalten sowie durch den Body-Mass-Index (BMI) der Mutter beeinflusst. Sowohl ein hohes als auch ein niedriges Geburtsgewicht können das Risiko für späteres Übergewicht erhöhen. Demzufolge gilt das Gesundheitsverhalten der werdenden Mutter als bedeutsame Determinante der prä- und postnatalen Entwicklung des Kindes. Die „Weichen“ für ein gesundes Leben werden somit in der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr gestellt.

peb-Projekte und Veröffentlichungen:

Das peb-Projekt "9+12 Gemeinsam gesund in Schwangerschaft und erstem Lebensjahr" hat mehrere Veröffentlichungen rund um das Thema "Frühkindliche Prävention":

  • Hier finden Sie alle Projektmaterialien zum Download.
  • peb-Transfer "Perinatale Programmierung und langfristiges Übergewichtsrisiko"