Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund

Im ersten Workshop von „ekip – Werkstatt Gesundheitsförderung“ zum Thema zielgerichtete „Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund“ haben die Teilnehmer diskutiert, wie Familien mit Migrationshintergrund am besten erreicht und zur Gesundheitsförderung motiviert werden können. Eine besondere Rolle in diesem Workshop spielten die Fragen, in welcher Form kulturelle Besonderheiten berücksichtigt werden müssen und wie mögliche Zugangsbarrieren überwunden werden können. Gemeinsam diskutierten die Teilnehmer u.a. auch die Fragen:

  • Hat sich die Ansprache von Kindern und Eltern in Kitas, Schulen und Sportvereinen bewährt?
  • Wie können Multiplikatoren in den Stadtteilen oder aus der Community eingebunden werden?
  • Welche Anreize sind erforderlich, damit Präventionsangebote genutz werden?

Ernährung, Bewegung und Entspannung

Im zweiten Workshop zur Bedeutung von „Ernährung, Bewegung und Entspannung“ für die Übergewichtsprävention bei Familien mit Migrationshintergrund standen unter anderem die kulturellen Sensibilitäten bei der Vermittlung von entsprechenden Inhalten an Familien mit Migrationshintergrund im Mittelpunkt:

  • Welche Rolle spielen bei den Themen Ernährung und Bewegung tradierte Körperbilder?
  • Welche Bedeutung haben Rollenbilder?
  • Welche religiösen Aspekte sind zu berücksichtigen?

Verstetigung von Gesundheitsförderungsprojekten

Im dritten Workshop der Initiative ging es um das wichtige Thema „Verstetigung von Gesundheitsförderungsprojekten“. Vor einer besonderen Herausforderung stehen Projekte nach dem Ende ihres Förderungszeitraums. Erfolgreiche Initiativen können häufig wegen fehlender finanzieller und personeller Ressourcen nicht weitergeführt werden. Gemeinsam mit Projektträgern und (potenziellen) Partnern haben die teilnehmenden Experten und Praktiker erfolgreiche Ansätze zur Verstetigung diskutiert. Neben ihren Erfahrungen mit dem Präventionsleitfaden standen diese und weitere Fragestellungen im Mittelpunkt:

  • Wie können Projekte von Beginn an so angelegt werden, dass sie langfristig laufen?
  • Welche Erwartungen haben (finanzielle) Partner an die Projekte?
  • Welche Möglichkeiten gibt es, Projekte in die öffentlichen Strukturen zu überführen?

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