Über das Projekt

Im Mittelpunkt von Familie⁺  steht die Frage, wie Grundschulkinder und deren Familien für einen gesunden Lebensstil mit mehr Bewegung und ausgewogener Ernährung gewonnen werden können. Dafür werden Maßnahmen für die beiden Lebenswelten Schule und Familie konzipiert, an lokale Bedingungen angepasst und umgesetzt. Wichtig ist die Verknüpfung der beiden Lebenswelten. Angedacht ist beispielweise, dass Kinder von ihren Lehrkräften gesundheitsbezogene „Hausaufgaben“ erhalten, die sie gemeinsam mit ihren Familien umsetzen. Die schulbasierten Maßnahmen fokussieren wiederum auf Strategien, die die Verbindung zur Lebenswelt Familie ermöglichen. Auf diese Weise soll gesundheitsförderndes Verhalten besser und nachhaltiger im Lebensalltag von Kindern verankert werden.

Familie⁺ setzt auf evidenzbasierte Maßnahmen zur Veränderung gewichtsbezogener Verhaltensweisen bezogen auf die Bereiche körperliche Aktivität, Sitzverhalten, Ernährung oder Schlaf. Gleichzeitig werden mittels eines partizipativen Ansatzes alle wesentlichen Akteure eingebunden, um die jeweiligen Schwerpunkte in den Maßnahmen gemeinsam auszuwählen, anzupassen und umzusetzen.

Ein wichtiger Aspekt von Familie⁺ ist die Einbettung der Maßnahmen in einen kommunalen Rahmen. Um drei geeignete Kommunen zu identifizieren, werden die im Projekt „Kommunale Gesundheitsmoderation“ geschaffenen Strukturen und Kontakte der Plattform Ernährung und Bewegung genutzt und weiter ausgebaut. Eine der Aufgaben von peb wird es sein, drei geeignete Kommunen und Multiplikatoren zu finden und deren Vernetzung zu begleiten.

Die Entwicklung und Umsetzung der Maßnahmen wird sowohl im Bereich der Lebenswelten der Teilnehmenden wie auch auf kommunaler Ebene begleitet und regelmäßig evaluiert. Zudem wird überprüft, ob und in welcher Weise die Projektergebnisse auch auf andere Kommunen übertragbar sind.